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PwS ist nominiert!
Geschrieben von M. C. Niki Knopp   
Ein Leserbrief an den Falter Ad 23/08 – Kommentar „Achtung hier steht Kunst rum“ und „Schatten der Angst“ von Nicole Scheyerer :
Eine ergänzende Geschichte zu Kunst im öffentlichen Raum abseits von Fonds und GmbH...

2005: Wir starten die Initiative PUBLICwienSPACE (PwS),  der Fonds Kunst im Öffentlichen Raum war knapp ein Jahr alt. PwS erwuchs aus dem Interesse an dem Phänomen und dessen Verschränkungen mit Kulturpolitik und Stadtentwicklung.
2006: PwS besucht das Forschungsprojekt der ZHdK (Forschungsinstitut der Zürcher Hochschule der Künste) während der laufenden Studie über „Kunst im öffentlichen Raum Zürich“. Mit dem Essen entwickelt sich der Gusto: Ansätze und Erfahrungen fließen in das Wiener Projekt ein.
2007: In Kooperation mit einem Stadtteilprojekt in Wien Neubau findet der Call „ Alles PUBLICwienSPACE“ statt, über 40 Einreichungen mit Video- und Fotodokumentationen zu Projekten im öffentlichen Raum Wien seit 1997 finden ihren Weg zu dieser No-Budget-Präsentationsreihe. PwS entwickelt ein neuartiges Vermittlungsformat und präsentiert über eine Zeitdauer von mehr als 6 Monaten diese Dokumentationen in Verbindung mit KünstlerInnengesprächen. Ende des Jahres findet nach 2,5 Jahren alternativer Diskurs-, Dokumentations- und Forschungsarbeit PwS sein Finale mit einer Veranstaltung im depot bei anhaltendem Publikumsinteresse.
Bedauerlicherweise folgten weder Fonds noch GmbH unseren Einladungen, an den offenen Diskussionen im analogen und digitalen teilzunehmen (…was bei der GmbH auf deren damals kurze Existenz zurückzuführen sein könnte…) seitens der freien Szenen gab es großes Interesse.
Der Projektmodus schuf eine größtmögliche Flexibilität in Bezug auf Problemstellungen und Bedürfnissen.
2008: Diverse Rollouts des Projekts PwS tragen die emergierenden Fragestellungen weiter, wie etwa der Wiener Beitrag für das internationale Forschungsprojekt „Post-it City“ und dessen Ausstellung im cccb Barcelona im Frühjahr.
Zur Gegenwart: Im Juni erhält PwS eine Nominierung der FAD Barcelona im Auftrag der Stadt und der Region Catalunya als innovatives und kritisches Modellprojekt...
Als No-Budget Projekt seit 2007 kam PwS ohne Logo und Briefpapier aus.  Neben der Dokumentation und Vermittlung  von Kunstprojekten in Wien,  stellte der Service Bereich einen weiteren Grundpfeiler  www.publicwienspace.net  Informationslinks und „FAQ“-Beiträge von geladenen ExpertInnen zur Verfügung stellte. Durch die geringen monitären Ressoucen war PwS auf Alternativstrategien angewiesen und  als Community – und Kooperationsprojekt angelegt, das die Nähe und den Austausch  zu den zahlreichen AkteurInnen in der Stadt suchte und mit Möglichkeiten eines gegenseitigen Know How- Austausches experimentierte.
In diesen 2,5 Jahren sammelte PUBLICwienSPACE mit der Unterstützung  von zahlreichen KünstlerInnen und Kulturschaffenden sehr viel Material über die Stadt, ihre Räume und die Kunst.Doch wo blieb das Interesse der institutionellen PartnerInnen in Wien?  
Anläßlich der ersten Jahrespressekonferenz der KÖR GmbH am 7. Juli formulierten sich unsere Projekteindrücke zu einer nun mehr allgemeinen Frage: Inwieweit läßt sich ein Phänomen wie Kunst im öffentlichen Raum im Abseits aller möglichen, öffentlichen Diskussionen zu regeln, ohne nach und nach seine Lebendigkeit und sein innovatives Potential für die Stadt zu verlieren?
Die Erfahrung zeigt nun - formuliert im Pressekonferenz – Jargon -  möglich ist vieles oder wie wir meinen, vieles ist möglich.
Michael C. Niki Knopp und Pamela Bartar für PUBLICwienSPACE
nb: Auch in NÖ besteht die Möglichkeit, KÖR-Projekte zur Förderung einzureichen.
PUBLICwienSPACE wurde für den " City to city Barcelona FAD award" nominiert!
FAD (arts and design promotion) ist ein unabhängig agierendes Institut mit Auftrag der Stadt Barcelona und der Region Catalunya. 
Der  "City to city Barcelona FAD award" dient der Prämierung von innovativen & kritischen Modellprojekten zu Problemfeldern der Stadt:    
 "...The purpose of the award is to recognise urban experi­ences or actions whether originating in public or in private initiatives that bring positive effects to the city and its citizens.
 

Candidates to win the award are any initiatives that repre­sent a clear benefit for the citizens that improve their qual­ity of life and contribute 'to making the city.


Exemplary solutions to the conflicts, scenarios or new challeng­es that cities must face do not depend either on the geographic location or on their degree of development. That is the reason for giving a worldwide scope to the award, because it is all over the world where we will find model responses to complex situa­tions..." [aus dem e-mail]
Wir freuen uns über diese Nominierung aus einer anderen Stadt und bedanken uns nochmals bei allen beteiligten KünstlerInnen, kritisch- theoretischen Stimmen und KooperationsparterInnen, wie WOLKE 7, eop, dérive (u.a.)...
Pamela Bartar & Michael C. Niki Knopp
Informationen über FAD unter http://www.fadweb.org/
 
Vorschau: Minisymposium Out of the Cube am 26. März 2008
Geschrieben von M. C. Niki Knopp   
Minisymposium: Out of the Cube – Kunst im öffentlichen Raum in Wien

2007 wurde der Wiener Fonds Kunst im öffentlichen Raum in eine GmbH umgewandelt. Anlässlich dieser Umstrukturierung sollen Fragen nach Zielsetzungen von Kunst im öffentlichen Raum diskutiert werden, aber auch Schwerpunkte einer solchen Förderpolitik, Qualitätskriterien und Evaluierungsmaßnahmen. Darüber hinaus gehend stellt sich die Frage, was Kunst im öffentlichen Raum generell leisten kann/soll und wie eine Diskussion über Inhalte und Qualität geführt werden kann.
Eine Veranstaltung von FOKUS und Zobl / Schneider in Kooperation mit dem Depot.
Mittwoch, 26. März 2008   19.30: Podiumsdiskussion
Pamela Bartar, Kulturschaffende für PUBLICwienSPACE.net
Bettina Leidl, Geschäftsführerin der GmbH "Kunst im öffentlichen Raum Wien"
Michael Rieper, Architekt
Beatrix Zobl, Künstlerin
Moderation: Elisabeth Mayerhofer, Kulturwissenschaftlerin
****
Ausstellung Post- It cities: SEEKing sights @ CCCB Barcelona
Die künstlerisch- wissenschaftliche Rechereche zu Temporärem und paraarchitektonischen Formen im öffentlichen Stadtraum ist vom 13. März bis 25 Mai im Rahme des Projekts Occassional Cities zu sehen.
SEEKing Sights thematisierte in performativen Workshops am Wiener Gürtel in 2007 u.a. die Frage: Gibt es ein Reisen außerhalb der Großstadt-Tourismus- Maschinerie?
Ein Projekt von Pamela Bartar u.a. für PUBLICwienSPACE,
unterstützt von MA18A.

Post-it Wien: http://www.publicwienspace.net/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=11&id=55&Itemid=88
http://www.cccb.org
http://www.ciutatsocasionals.net/

***
PLS REMIND: Mit Ende des Jahres 2007 schließt das Projekt PUBLICwienSPACE nach einer Laufzeit von 18 Monaten ab. Die Website bleibt voraussichtlich auch in 2008 online und kann von InteressentInnen zur Verteilung von Veranstaltungshinweisen und Infopostings genutzt werden.

Mehr Infos
Rückblick auf vergangenen Veranstaltungen von & mit PUBLICwienSPACE:


 
Alles PwS! landet am 19.12.07 im depot
Geschrieben von Administrator   
 
.....MIT BEITRÄGEN VON.....
Karl Heinz Ströhle & Martin Strauss, Brendan Kronheim & Martina Höfler, Julia Starsky, Peter Fattinger & Michael Rieper & Veronika Orso, Adrien Tirtiaux & Kathrin Schaller, Reinfried Blaha & Paul Regl & Christoph Treberspurg & Martin Zangerl, Gabriel Hadler & Lluis Lipp & Richard Nagy,  James K. Skone mit Universität für angewandte Kunst, DER BLAUE TOMISLAV (Freyer, Hosa, Kral, Luftensteiner, Mladenovic, Stjepanovic, Stockinger, Streinz, Velickovic) Verein zur Förderung des Dilletantismus 2006, Gertrude Moser Wagner, Beatrix Zobl & Wolfgang Schneider, Verena Schäffer & Moritz Hoffmann, Feng Lei & Sabine Feil, Roman Schanner (Audiobeitrag Hernals Hearn), Xobarap, to be continued, Pamela Bartar _ Post it Wien

  

Alles PUBLICwienSPACE! – Videoabend II

Die  "Kurze Nacht der Kunst im öffentlichen Raum Wien"
Im Oktober 07 wurde die erste „Lange Nacht“ in Kooperation mit der Podiumsreihe city system/s gezeigt. Aufgrund der zahlreichen qualitativen Einreichungen und der angeregten Diskussionsrunden in der WOLKE 7 dauerte der Videoabend bis tief in die Nacht. PUBLICwienSPACE lädt nun zur „Kurzen Nacht der Kunst im öffentlichen Raum Wien“ mit noch nicht präsentiertem Material, KünstlerInnengesprächen und abschließender Jahres- und Projektfeier.

Der No- Budget Call  "Alles PUBLICwienSPACE!" lud zur Einreichung der gezeigten Dokumentationsvideos bis Ende Mai 2007. Der Call richtete sich vor allem an Projekte, die seit 1998 aus Mitteln des dezentralen Kulturbudgets (Bezirke) und/ oder Sponsorings realisiert wurden  und verfolgt das Ziel, temporäre KÖR-Projekte, die abseits des Wiener Fonds (seit Juni 2007 GmbH) realisiert wurden, erneut sichtbar zu machen. Infos zum vorangegangenen CALL unter www.publicwienspace.net
  
Wir bedanken uns bei den KünstlerInnen für die Zuverfügungstellung der Videos.  
WO: DEPOT , Breitegasse 3, 1070 Wien / www.depot.or.at
WANN:    Mittwoch, 19.12.2007 ab 19h - 22h
Während der und anschließend an die Präsentationen  Jahres- und Abschlußfeier mit & ohne Punsch!
Weitere Infos zum Programm lesen Sie bitte unter: www.publicwienspace.net     oder     www.depot.or.at


PLS REMIND: Mit Ende des Jahres 2007 schließt das Projekt PUBLICwienSPACE nach einer Laufzeit von 18 Monaten ab. Die Website bleibt voraussichtlich auch in 2008 online und kann von InteressentInnen zur Verteilung von Veranstaltungshinweisen und Infopostings genutzt werden.

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Rückblick auf vergangenen Veranstaltungen von & mit PUBLICwienSPACE:

 Mit Ende des Jahres 2007 schließt das Projekt PUBLICwienSPACE nach einer Laufzeit von 18 Monaten ab. Die Website bleibt voraussichtlich auch in 2008 online und kann von InteressentInnen zur Verteilung von Veranstaltungshinweisen und Infopostings genutzt werden.
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Offenlegung nach §25 MedienG: Medieninhaber und Herausgeber: Mag. Michael Knopp, Wien. ***Zweck dieser nicht-kommerziellen homepage: Anbieten einer offenen Diskussionsplattform zu Kunst und Kultur im öffentlichen Raum***Für weiterführende links übernehme ich keine Verantwortung, ebenso nicht für Seiten, die hierher verlinken.

Dieses Projekt wird gefördert durch:  Kulturabteilung der Stadt Wien Logo Kulturabteilung Stadt Wien


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